Psychologie
Durch methodenübergreifendes Arbeiten wird angestrebt, die Patienten psychisch zu stabilisieren und die Lebensqualität zu verbessern.
Im Rahmen der Rehabilitation soll die Psychologie helfen, neuen Mut zu fassen, Vertrauen zu gewinnen, sich mit veränderten Lebens- und Gefühlssituationen auseinander zu setzen und zutrauen in den eigenen Lebensentwurf zu entwickeln.
Klinische Forschungen haben gezeigt, dass sich Ängste und Depressionen negativ auf das Immunsystem auswirken und zur Schmerzchronifizierung beitragen. Einige Patienten bedürfen daher einer multimodalen Schmerztherapie, wobei die psychologische Schmerztherapie darauf abzielt, individuelle Chronifizierungsfaktoren zu identifizieren und zu reduzieren und die eingeschränkte Lebensqualität zu verbessern.
Therapieleistungen der Psychologie:
- Verhaltenstherapeutische Behandlungstechniken (Selbstbeobachtung des Patienten,Aufmerksamkeitslenkung, kognitive Umstrukturierung, Selbstverbalisation, Aktivierung, Rollenspiele)
- Tiefenpsychologische / Elemente der Gesprächstherapie (Stabilisierung, Klarifizieren, Verbalisieren, Übertragung, Arbeit am Widerstand)
- Diagnostik
- Psychischer Befund
- Aufnahmegespräche (psychischer Befund, Coping, psychosoziale Belastungsfaktoren)
- Entspannungsverfahren (Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training)
- Psychoedukation (Themen: Krankheitsbewältigung, Stressbewältigung)
- Themenzentrierte Gesprächsrunden
- Training sozialer Kompetenzen
- Schmerzbewältigungstraining
- Konzentrativ- emotionale Verfahren (Phantasiereisen)

